30% Frauenquote in Aufsichtsräten ab 2016

Montag, 25. November 2013 von Marcel Rausch

Frauenquote
Wie sinnvoll ist dieser am 19.11.2013 verabschiedete Koalitionsbeschluss?

Sicher ist der Gedanken der Gleichbehandlung und Gerechtigkeit nicht von der Hand zu weisen, vertraut man auf Aussagen der damit verbundenen Debattenführer. Und bestimmt will auch keiner bestreiten, dass sowohl “Mann” als auch “Frau” wirksam indem sein können, wozu sie gemäß ihrer Funktion/Rolle, innerhalb eines Unternehmens antreten.

Dennoch sei die Frage, nach dem Sinn hinter dieser mathematischen Größe von 30% erlaubt.
Kann denn die pure Tatschache, dass der Gesetzgeber etwas beschließt, was anscheinend von Seiten der Wirtschaft nicht automatisch, also organisch vollzogen wird, gesund sein?

Wann fühlt sich der Mensch wohler? Wenn etwas per se angeordnet wird oder wenn es sich organisch, wie von selbst entwickelt? Nun diese Frage muss nicht beantwortet werden aber sicher doch die nach dauerhafter Wettbewerbsfähigkeit und der damit in Verbindung stehenden Logik, nach der echten Wirksamkeit einer Person, in der Ausübung deren Tätigkeit.

Wir stellen daher die Frage, nach der Wirksamkeit dieser Anordnung oder nach dem allzeit angepriesenen und oft gepredigtem Ansatz: “die wirkungsvollste Person je Position” zu finden.

Diese Überlegung geht weit über Wissen und Können hinaus. Sie schließt das Wollen und die Handlung eines Menschen mit ein und der zur Verfügung stehenden Rahmenbedingungen, wohl mit der wichtigste Aspekt. Die Frage nach dem “Wie” agiert eine bestimmte Person in Zeit und Raum und “Wie” wirkungsvoll ist sie dabei, wenn es darum geht, selbstbestimmte Entscheidungen herbei zu führen, sich selbst zu organisieren, ohne das ein Dritter darauf Einfluss nimmt und zu guter Letzt, sein Denken und Handeln sozialverträglich zu verantworten, dass heißt eben nicht nur gegenüber sich selbst, sondern unter Einbeziehung der Kontexte Umwelt und Mensch, im speziellen seiner Mitarbeiter, Kollegen oder Führungskräfte.

Viel wichtiger als eine stupide Quote ist es daher herauszufinden, wer ist am besten oder ehesten dazu geeignet, mit Kraft und Freude eine Position so auszufüllen, was das Anforderungsprofil dieser Stelle besagt und das nachhaltig. Die Frage nach den Motivationen und der Werteebene fließt demnach integrativ mit hinein, genauso wie die, der angeborenen oder erlernten Kompetenzen.

Um diese Frage schlussendlich evident zu klären, benötigt es aber mehr als nur einen “Nasenbeurteilungsfaktor”. Warum? Nun, ganz einfach. Der Name ist ja dabei Programm und fast alles unterliegt der subjektiven Meinung (Assessment) bestimmter Personen. Dieser Weg stellt daher sicherlich keine objektive Messung über das Know How einer Person dar.

Wir schlagen daher vor:
Testen Sie Ihre Fach- und Führungskräfte mit unserem Kompetenzmessverfahren K-Kapital(R) und Sie ermöglichen sich Einblicke in das innerste eines Menschen, um nicht nur schnell und kostengünstig Wirksamkeit zu erkennen, sondern dann auch dauerhaft zu fördern.

Prozessschritte in Detail:

Wirkungsvolle Grüße
Marcel Rausch